In jener Gegend wären Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden in der Nacht. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie, und sie fürchteten sich sehr.@Lukas 2,8-9
Porträt
Josef Mohr (1792-1848)

Josef Mohr, circa 1817.

Franz X. Gruber, circa 1820 (🔊 PDF nwc).

Porträt
Franz X. Gruber (1787-1863)

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar,
Holder Knabe mit lockigem Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb’ aus deinem holdseligen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
Aus des Himmels goldenen Höhn,
Uns der Gnaden Fülle läßt sehn,
Jesum in Menschengestalt,
Jesum in Menschengestalt!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut alle Macht
Väterlicher Liebe ergoß,
Und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt,
Jesus die Völker der Welt!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
Als der Herr vom Grimme befreit
In der Väter urgrauer Zeit
Aller Welt Schonung verhieß,
Aller Welt Schonung verhieß!

Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kund gemacht;
Durch der Engel Halleluja
Tönt es laut von fern und nah’;
Christ der Retter ist da,
Christ der Retter ist da!